Meine lieben, lieben Großväter

Mein Großvater Wilhelm Lück, geboren in Siegen (Westfalen), Darbystischer Prediger der Brüdergemeinde in Stendal, Sachsen-Anhalt.

Mein Großvater Hossein Yeganeh Arani, geboren in Kashan, Iran. Privatier, Gartenenthusiast, Dichter, Freidenker mit ‚baha’iischem‘ Background.

 

Genderroles, motherhood, instictuality


Genderroles, animal sociology and „instincts“
We want to liberate from gender roles for human parenting, yet we assume that nh-animals only lapsed with seahorses, earthworms, kiwis, etc. and their genders and procreational evolution.
What exactly are “motherly instincts”, and what are “fatherly instincts”? Do we even see fathers in the prisoned life nh-animals are stuck in by us? How do we know what would be the typical behaviour for nh-animal families and their social networks in their own chosen contexts?

Motherhood and speciesism

Defining Nonhumans as ‘INSTICNTUAL’ is species-derogative and biologistic …
Please quit reducing nonhuman motherhood to “maternal instincts”.


Mutual interfaces against the narrow views of anthropocentrism …
Instead of shrinking everything about nonhuman animals to “instinctuality”: I can represent nonhumans by discarding speciesist ascriptions, and frame them with liberated / autonomous perspectives, as mutual interfaces.

Again, more in English

 

Immernoch: artgerecht ist ungerecht

1997:

Artgerecht ist allerdings nicht gerecht: Was tierisch und was menschlich ist? Diese Frage wird – mit dem Hintergedanken darauf was ‚artgerecht‘ ist – nur in Kategorien, die von einer anthropozentrischen Kultur definiert werden, zur Legitimierung der Tiertötung gestellt ( … im engsten, aber verheerendsten Sinne). Eine Frage nach einer biologischen Notwendigkeit sollte ihre Antwort in der Realität eines/des fühlenden Lebewesens (das Individuum ist!) finden.

Unsere Beiträge zum Thema >artgerecht, eine Kritik an dem Begriff.

 

Unter Sterbenden im Sterbeheim

Im Sterbeheim

Es ist schlimm, was dort geschieht. Ich erzähle meiner Freundin von meinen Eindrücken in den Häusern, in denen gestorben wird, dieser Tod aber gleichzeitig ein tabuisierter ist, ein letzter Supergau für den isolierten Sterbenden.

Für mich war der Tod auch ein Supergau, aus Liebe und Zuwendung. Hier aber ist der Tod ein Supergau der Vernichtungen von Existenz … .

In den Einrichtungen, in die Menschen zum Sterben gebracht werden, nimmt niemand mehr Rücksicht auf deren Historie, deren Biografie wird herunterdekliniert um sie an die biografischen Schemen über das Menschenleben anzupassen.

Es wird gestorben, unter Schreien oder resigniert – Verzweiflung. Dein „Ich“ wird verbannt, insofern, als dass dein „ich“ niemals mehr als mitschöpfend anerkannt wird.

 

Chat on language between two speakers in anywhere-land

When people with dementia want to speak and be heard, and be listened to, they often face a discriminatory predicament: other people see them typically as living in a „world of their own“. But by far they aren’t, and every individual affected by dementia is as different as they have been before the onset of their ‚disability‘ or rather ‚other abledness‘.

I work as a volunteer in the health care sector, one of my activities is supporting persons with dementia. My work with this one special individual, one outstandingly beautiful woman, leads me to write about her situation. Maybe I will add more of my experiences, I am not sure yet.

She and I decided we want to speak about the predicament faced when cast out of „normal“ society due to a mental/neurological ‚disabilty‘, and we decided together that we call her Miranda as an alias. I am using notes I made, and through the translation of this into English a lot is lost of the beauty of Miranda’s laguage.

Me: I think our language can be totally free, and I think we do need a free language.

Miranda: Yes, they can’t negate this. They could, but they will not believe that when they destroy this they won’t even be able to speak themselves.

Me: I know. Language is often so tight, that it chokes the speaker’s reality in feeling and peception.

Miranda: They take it and empty it, and finally I just need to get to the end of that. They however don’t manage to give them the little shallow winks they need. So they just spread things out and hit the borders all the time. But they don’t realize this and make things sound conspiratively warped. (We chuckle.)

Me: I need to get to the same or a similar goal … we share our basic problems in the end of the day all to some extent.

Miranda: Yes. (Smiles)

Me: Do you think we can claim to be in the right to make our language a lingua franca, a free flexible way of speaking with each other?

Miranda: Yes of course, but they evade this and dry it up … and they don’t save the aspects remained, when they can’t but stay out. But why do they smother us, and press and push like the little kids when they press them down, this is gross, when they already have these powerful flesh-throttles, hollow, as they perform with it all.

Me: It’s our love for the sayable unsayable.

Miranda and I chuckle. She is grande, yet worried. Silence, pause.

Image: source (23.02.18)

 

 

Erweiterte Gedankenansätze

Der Unterschied zwischen der Degradierung von nichtmenschlichen Tieren und Speziesismus. Die Degradierung ist eher die Abwertung tierlicher Individuen auf kollektiv-kultureller Ebene (mensch-tier-soziologisch), der Speziesismus beschreibt den Unterschied zwischen Spezies (als biologischen oder biozentrischen Marker) als Grund der Abwertung und Minderachtung von Interessen der Spezies (in der auch das Tierindividuum in der Gruppe als ganzes genommen wird). Beide Perspektiven auf Unterdrückungmechanismen nichtmenschlicher Tiere haben ihre Relevanz.

Is the utilization of ‘animal bodies’ the source speciesism? Where does animal degradation start?

Zum Thema der Mehrdimensionalität des Speziesismus habe ich in gedanklichem Austausch mit meinen Freunden einige Fragmente angedacht und zum Teil in Fragmente gefasst. Im wesentlichen geht es bei der Differenziegung von Speziesismen um derart Aspekte:

Der Speziesismus dekliniert sich. Die Objektifizierung nichtmenschlicher Tiere läuft vielschichtig ab:

  • Auf juristischer Ebene können wir von einem Speziesismus sprechen der die Tiere als Besitz klassifiziert (i.e. Sachen, über die Menschen verfügen).
  • Im religiösen Bereich wird dem Mensch auf spiritueller Ebene gegenüber dem Tier der Vorzug gegeben und ihm das Privileg des Rechts auf Unterwerfung der Natur erteilt. Zumindest ist das in den großen monotheistischen Religionen so.
  • In den verschiedenen philosophischen Schulen treffen wir Argumente an, die Speziesismus unterschiedlich fundieren können (z.B. Kontraktualismus, Utilitarismus mit teils ‘mildem’ Speziesismus).
  • In den Naturwissenschaften unterscheidet man zwischen Instinktwesen, den vermeintlich weniger komplexen Lebensformen, den vermeintlich höheren Wesen und dem Menschen als das vermeintlich organisch komplexeste Lebewesen, was Geist und Gehirn anbetrifft.
  • Es gibt eine speziesistische Ausprägung in der Gesellschaft, die sich im Karnismus ausdrückt, wobei domestizierte „Nutz-“Tiere allein (oder letztendlich, wie z.B. im Falle von Pferden oder Exoten wie Straußen) als Lebensmittellieferanten gesehen werden.
  • Haustiere die in unserer Gesellschaft eigentlich geliebt werden sind aber auch von speziesitsischen Sichtweisen betroffen.
  • Wildtiere, die von den Jägern in deren „Jagdkultur“ eingebaut sind, und die Vorstellung vom Urzustand des Menschen als „Jäger und Sammler“ die weiter durch die Jagd gepflegt wird … sind in eigener Weise betroffen.
  • Aber auch sind Wildtiere betroffen von auf sie und ihren Fall zugeschnittene speziesistische Argumentationen, wenn es darum geht ob sie als invasive Spezies gelten oder als heimisch und vielleicht schützenswert.

Auf jede Tierart werden wir eine oder mehrere Ausprägungen speziesistischer Sichtweisen antreffen. Speziesismus – als unterordnende Haltung des Menschen gegenüber nichtmenschlichen Tieren – scheint in allen Segmenten menschlicher Kulturen, die das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt bestimmen, mit angelegt zu sein.

Wenn wir von „dem Speziesismus“ sprechen, sollte im Auge behalten werden wie außerordentlich komplex und daher schwer analysierbar sich die Abwertung des tierlichen Lebens in unseren anthropozentrischen Kulturen und Gesellschaften gestaltet.

re-edited: 14 Feb. 17

 

Gerechtigkeit die keine Freiheit schafft

عـدالتی که آزادی نیافـریند، عـدالت نیست
آزادئی که عـدالت نیافرینـد، آزادی نیسـت
آزادئی که عـدالت را ازبیـن میبـرد و
عدالتی که آزادی را ازبین میبرد، انسانی نیستند
آزادی وعدالت باهم ازانسان زاده میشوند
و با جداشدن از همدیگر، انسان را نابود میسازند

Justice that doesn’t create freedom is no justice, and freedom that doesn’t create justice is no freedom.
Freedom that blocks justice and justice that blocks freedom are inhuman, since both, freedom and justice, stem from humanity. And by destroying each other, they destroy humanity.

Gerechtigkeit die keine Freiheit schafft ist keine Gerechtigkeit, und Freiheit die keine Gerechtigkeit schafft ist keine Freiheit.
Freiheit die Gerechtigkeit hindert und Gerechtigkeit die Freiheit hindert sind beide inhuman, denn beide, Freiheit und Gerechtigkeit, stammen aus der Menschlichkeit, und indem sie sich gegenseitig vernichten, vernichten sich auch das Menschsein.

– M. Jamali

 

I should …

I should basically return to my old NiceSwine-Blog to write in English, but this is personal talk so I am just gonna create this space for myself for it, and yes in English. Currently I am again a bit dissappointed of German Zeitgeist. I am an avid listener to the radio. We only have two talk type of stations, all other stations are music stuff (and boring music even, I tend to listen – if I tune in music – to the one station that plays 80ies charts stuff, well whatever). And yes, on the news on the radio things seem kind of one sided currently. So I went back to my old habit of listenting to ‚foreign‘ radio stations, including NPR and BBC Worldservice, which both create somewhat a good balance to just „our“ German very-economy-oriented *global* and local outlook. At least that’s how I see it.

I want to show three things of myself, that is: one song, and pic from these days and one pic with my beloved, beloved, beloved Mum!

„Another Cap“ – a song I wrote about 15 years ago, I am playing it here in a recording from 2015 I think with my sister’s parnter Jan who also mixed it later for which I thank him a lot. I felt real ill when we recorded it.

A link to this MP3 file.

My beloved Mum, my sisters and me in the Netherlands in the 1970ies. I love my Mum so much. She is my all, my heart, my everything, just love her … 🙂